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CASE STUDIES

Supply Chain Manager für Verteidigungsunternehmen

Supply Chain Manager für Verteidigungsunternehmen stabilisiert globale, high-growth Ramp-up-Prozesse 

Herausforderung und Aufgabenstellung

Ein international agierendes Industrieunternehmen befand sich im High-Growth-Ramp-up und stieß auf erhebliche Engpässe in seiner Supply Chain. Bei einem Einkaufsvolumen von über 400 Millionen Euro fehlten belastbare Steuerungsmechanismen für Lieferanten, Transparenz in den Materialflüssen und klare Prozesse zur Absicherung von Rohstoff- und Dienstleistungsverfügbarkeit. Mehr als 80 Lieferanten mussten unter hohem Zeitdruck qualifiziert werden, internationale Warenströme waren nicht abgesichert und die Abstimmung zwischen internen Abteilungen und externen Partnern erwies sich als lückenhaft. Besonders kritisch war die angespannte Stimmung im Projekt. Weder die Integration der verlängerten Werkbank noch die Einbindung externer Logistikpartner schien unter den gegebenen Umständen realisierbar. Engpässe drohten den Projektfortschritt massiv zu verzögern, während die fehlende Transparenz im Berichtswesen die Eskalation von Problemen zusätzlich erschwerte.

„Wenn internationale Warenströme, externe Partner und mehr als 80 Lieferanten gleichzeitig orchestriert werden müssen, reichen Standardprozesse nicht mehr aus. In solchen Situationen braucht es schnelle Entscheidungen, klares Schnittstellenmanagement und die Erfahrung eines Interim Managers, um Steuerungsfähigkeit und Transparenz in der Komplexität zu sichern.“

Wolfgang Doerfler

Partner EIM

Die Lösung

Ein erfahrener Interim Manager übernahm die Rolle des Projektmanagers Supply Chain Management und entwickelte gemeinsam mit Einkauf und Logistik neue Prozessstrukturen außerhalb des Standardgeschäfts. Er steuerte die Schnittstellen zu Produktion, Vertrieb und über 80 internationalen Lieferanten und koordinierte externe Partner wie den Dispositionsdienstleister und den Kontraktlogistiker über dessen Control Tower. Durch die Teilnahme an allen Schnittstellenterminen und die zentrale Aufgabenverteilung wurden Engpässe frühzeitig erkannt und an die Bereichsleitung eskaliert. Ein strukturiertes Berichtswesen schuf Transparenz, während die Harmonisierung von Logistik, Disposition und Fertigungssteuerung reibungslose Abläufe ermöglichte. Outsourcing-Elemente sicherten Geschwindigkeit und hielten die Fixkosten schlank. Ein Schwerpunkt lag auf der internationalen Lieferantenqualifizierung. Innerhalb kurzer Zeit wurden geeignete Partner – auch aus Asien – identifiziert, auditiert und integriert, ohne Abstriche bei den hohen Qualitätsanforderungen.

Der EIM-Vorteil

Auf Basis der Gespräche zwischen dem EIM-Partner und dem Klienten konnten die Anforderungen klar herausgearbeitet werden. Innerhalb weniger Tage stellte EIM einen exakt passenden Supply-Chain-Experten bereit und definierte dessen Rolle in der komplexen Ausgangslage präzise. Bereits in der Startphase dachte sich EIM intensiv in die komplexe Situation hinein, erfasste die gesamte Problematik und stellte sicher, dass die Verantwortlichkeiten klar abgesteckt waren.

EIM begleitete das Projekt eng und unterstützte die Abstimmung zwischen Interim Manager, Bereichsleitung und externen Partnern. Über die gesamte Laufzeit spielte EIM eine wichtige Rolle in den verschiedenen Projektphasen und trug entscheidend dazu bei, dass Reporting, Schnittstellensteuerung und Engpassmanagement nachhaltig funktionierten.

Das Ergebnis

Die Supply Chain wurde im Ramp-up vollständig neu aufgesetzt und stabilisiert. Internationale Warenströme liefen zuverlässig, über 80 Lieferanten wurden erfolgreich qualifiziert und die hohen Qualitätsanforderungen erfüllt. Engpässe konnten durch klare Eskalationsprozesse vermieden, die Schnittstellen zwischen Einkauf, Logistik, Fertigung und Vertrieb harmonisiert und das Berichtswesen etabliert werden.  Durch die Integration von Outsourcing-Elementen wurde die notwendige Geschwindigkeit erreicht, ohne eine starre Fixkostenbasis aufzubauen. Damit gelang es, die anfängliche Krisensituation zu überwinden, den Ramp-up planmäßig umzusetzen und gleichzeitig eine belastbare Struktur für das weitere Wachstum zu schaffen. 

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