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CASE STUDIES

Standortleitung in der Restrukturierung

Wie ein Interim Manager einen Standort durch eine kritische Restrukturierungsphase führte und Stabilität schuf

Mandatskontext

Ergebnisse

Auftrag

Mandatserweiterung

Vorgehen

Mehrwert

Mandatskontext

  • Branche: Sondermaschinenbau / Verpackungsmaschinen für Lebensmittel
  • Unternehmensgrösse: 105 Mitarbeitende, rund EUR 18 Mio. Umsatz
  • Ausgangslage: Restrukturierung der deutschen Tochtergesellschaft mit geplantem Stellenabbau von rund 25%
  • Besonderheit: Laufende Verhandlungen zwischen der Gruppen-Geschäftsleitung und der Arbeitnehmervertretung ohne abgeschlossenen Interessensausgleich; entsprechend hoher Zeit- und Entscheidungsdruck

Ursprünglicher Auftrag an EIM

  • Identifikation zusätzlicher Kostensenkungspotenziale
  • Wirtschaftliche Bewertung strategischer Handlungsoptionen
  • Vorbereitung und teilweise Umsetzung zentraler Restrukturierungsmassnahmen

Vorgehen

Zu Beginn erfolgte eine rasche Einarbeitung des Interim Managers vor Ort mit Fokus auf Kennzahlen, Organisation und Prozesse.

Im Rahmen der Analyse hat der Interim Manager neben den operativen Kennzahlen auch die Potenziale der firmeneigenen Immobilie in die Restrukturierung einbezogen. Dabei wurden zentrale Kriterien wie Grösse, Zuschnitt, Lage, technischer Zustand und Modernisierungsbedarf bewertet und dem zukünftigen Flächenbedarf gegenübergestellt.

Darauf aufbauend wurden mehrere realistische Szenarien geprüft:

  • Weiterführung am bestehenden Standort (Downsizing)
  • Neubau (Brownfield-Ansatz)
  • Sale-and-Rent-back der Bestandesimmobilie

Die Abstimmung mit der Gruppen-Geschäftsleitung erfolgte eng und laufend.

Ergebnisse und Deliverables

  • Fundierte Entscheidungsvorlage zur Immobilienstrategie mit klarer wirtschaftlicher Empfehlung
  • Konkreter Umsetzungs- und Zeitplan für ein kostenoptimiertes Downsizing im Bestandsgebäude
  • Initiierung erster baulicher Massnahmen

 

Keine der geprüften Alternativen (Neubau oder Sale-and-Rent-back) erfüllte die wirtschaftlichen Anforderungen. Ausschlaggebend waren insbesondere der erwartete Verkaufserlös sowie die hohen Mietkosten und notwendigen Anfangsinvestitionen an einem neuen Standort.

Der Interim Manager empfahl daher eine fokussierte Weiterentwicklung des bestehenden Standorts mit klar definiertem Umsetzungsplan. Die Planung wurde verabschiedet und erste bauliche Anpassungen initiiert.

Mandatserweiterung: Interimistische Standortleitung

Im weiteren Verlauf des Mandats übernahm der Interim Manager zusätzlich die operative Leitung des Standorts, nachdem der lokale Geschäftsführer ausgeschieden war.

Ziel war es, das Tagesgeschäft sicherzustellen, die Organisation in einer Phase hoher Unsicherheit zu stabilisieren und die Zusammenarbeit mit den relevanten Stakeholdern – insbesondere dem Betriebsrat – zu gewährleisten, bis ein Interessensausgleich erzielt und eine dauerhafte Nachfolge etabliert werden konnte.

In kurzer Zeit wurden zahlreiche Gespräche mit Führungskräften und Mitarbeitenden geführt. Parallel dazu wurde ein strukturierter Austausch mit dem Betriebsrat aufgebaut.

 

Auf dieser Basis entstand ein umfassender Aktions- und Zeitplan („Unternehmen XX 2030“) mit klarer strategischer Ausrichtung und organisatorischer Weiterentwicklung. In enger Abstimmung mit der Gruppen-Geschäftsleitung wurden wesentliche strukturelle Anpassungen definiert, unter anderem:

 

  • Stärkung des Vertriebs mit Fokus auf den Innendienst und eine effizientere Angebotserstellung
  • Neuausrichtung des Engineerings mit klarer Trennung zwischen Projekten sowie Standards & Technologie
  • Verkürzung der Durchlaufzeiten durch stärkere Standardisierung
  • Fokussierung und personelle Verstärkung des Einkaufs mit Blick auf internationale Beschaffung

Mehrwert für den Auftraggeber

N

Stabilisierung eines Standorts in der Restrukturierung

N

Vermeidung wirtschaftlich nachteiliger Standortentscheidungen

N

Sicherstellung der operativen Führung in einer Übergangsphase

N

Entwicklung eines klar abgestimmten Zielbilds („Unternehmen XX 2030“)

Die geplanten Personalmassnahmen konnten im weiteren Verlauf umgesetzt werden. Die weitergehenden organisatorischen Anpassungen erfolgen in Abstimmung mit dem Betriebsrat und der neuen Standortleitung.

 

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